Manufacturing

Der Maschinen- und Anlagenbau sieht sich derzeit einer komplexen Problematik gegenüber: Ein stagnierender Markt, Überkapazitäten, schwindende Kundenloyalität und steigender Wettbewerbsdruck zwingen dazu, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen.

Demgegenüber steht die Notwendigkeit, den Wandel vom reinen Produkthersteller zum Systemlieferanten zu vollziehen. Wer im globalen Wettbewerb mithalten will, muss in veränderte Geschäftsmodelle und Strukturen investieren.

Die Produktlebenszyklen verkürzen sich, was die Anforderungen an die Entwicklungsabteilung rapide steigen lässt. Diese müssen die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern koordinieren, Produkte standortunabhängig entwickeln und den Schlüsselfaktor »Softwareentwicklung« stets im Auge behalten. Rund 60 Prozent der Wertschöpfung bei einer Maschine entfällt heute auf Software und Elektronik.

Zunehmend bietet das Internet einen Weg aus dieser schwierigen Situation. Es wird genutzt, um Vertriebs- oder Handelsniederlassungen kostengünstig anzubinden, den Einkauf zu bündeln und webbasierte E-Procurement-Lösungen umzusetzen.